Energievergleich - Preiskampf der Energieversorgungsunternehmen

Energieversorgungsunternehmen sind gezwungen, aktiv um neue Kunden zu werben. Die teilweise sehr verlockenden Angebote sollten vom Verbraucher jedoch auf jeden Fall einer genauen Prüfung unterzogen werden, damit man am Ende nicht eine böse Überraschung erlebt. Stellt man eine eigenen Energievergleich an, wie sich die Kosten durch einen Wechsel des Anbieters verändern könnten, sollte man diese Berechnung einer genauen Prüfung unterziehen.

Wie stellt man einen Energievergleich an?

Wenn man die Kosten für die benötigte Energie vergleichen möchte, sollte man sich gut vorbereiten. Zwingend erforderlich, um einen wirklich aussagefähigen Energievergleich vornehmen zu können, ist die letzte Abrechnung des aktuellen Versorgungsunternehmens. Daraus lässt sich problemlos der gesamte Jahresverbrauch ablesen. Im Internet finden sich eine Reihe von Seiten, die einen kostenlosen Energierechner anbieten und mittels eines unabhängigen Energievergleiches dann auch gleich auf die günstigsten Anbieter verweisen. Hier sollte der exakte Vorjahresverbrauch als Berechnungsgrundlage angegeben werden. Aber auch hier ist eine gewisse Vorsicht geboten. Oft locken die Unternehmen mit deutlich niedrigeren Verbrauchspreisen, erwarten dafür aber eine längerfristige Vertragsbindung oder auch eine Vorauszahlung der monatlichen Abschläge. Manchmal sind die niedrigen Preise auch nur Lockangebote, die dann nach wenigen Monaten extrem erhöht werden. Einen wirklich aussagefähigen Vergleich erhält man also nur, wenn auch die Vertragsbedingungen ähnlich wie beim aktuellen Anbieter sind. Vielleicht stellt sich ja auch bei dem Energievergleich heraus, dass Ihr Anbieter doch einer der günstigeren Energieversorger und Bester Stromanbieter für Ihre Region ist und wenn dieser Sie in der Vergangenheit immer zuverlässig Versorgt hat, dann lassen Sie Ihn doch einen netten Gruß zukommen. Über einen oder auch mehrere Freundschaftssprüche freut sich jeder!

Wer kann bei einem Energievergleich behilflich sein?

Sich online einen ersten Eindruck zu verschaffen, wie das Angebot auf dem Energiemarkt zurzeit aussieht, ist sicher ein guter Weg. Daran anschließen sollte aber eine Überprüfung der entsprechenden Unternehmen, die man in die engere Wahl zieht. Wer den Weg zur Verbraucherberatungsstelle scheut, die über hinreichende Informationen verfügt, kann sich auch über diverse Testergebnisse, im Internet veröffentlicht werden, ein Bild vom Unternehmen machen. Auf jeden Fall sollte eines gelten: Bevor man einen Vertrag unterschreibt, muss das Unternehmen die Verbrauchspreise, die Fixkosten und den Abrechnungsmodus offenlegen. So kann man einen direkten Vergleich machen und sieht, ob man Geld sparen kann oder nicht.

Fazit:
Um die eigenen Energiekosten zu senken, ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit einen aktuellen Energievergleich durchzuführen. Dieser Vergleich kann aber nur so genau sein, wie es die Angaben sind, die der Verbraucher in die entsprechende Maske eingibt. Findet man einen günstigeren Anbieter, sollten nun die Vertragsbedingungen miteinander verglichen werden.