Nuon Energy

Der Energieversorger Nuon Energy hat seinen Hauptsitz in den Niederlanden. 2009 wurde Nuon Niederlande vom schwedischen Stromkonzern Vattenfall, dem fünftgrößten Stromversorger Europas für 8,5 Milliarden Euro aufgekauft. Derzeit hält Vattenfall 49% der Anteile. Weitere wichtige Anteilseigner von des Unternehmens Nuon sind nebst Vattenfall auch die niederländischen Provinzen Friesland, Gelderland und Noord-Holland und auch die Gemeinde Amsterdam. Jedoch muss Nuon Deutschland GmbH nachdem sich die Wettbewerbsbehörde einschaltete eigenständig bleiben, und kann nicht von Vattenfall geführt werden. Seit Februar 2010 wird Nuon Deutschland von Südwestfalen Energie und Wasser AG geführt. Der Verkauf wurde am 2. Februar 2010 vollzogen. Seither firmiert das Unternehmen unter dem neuen Namen Enervie AG.

Versorgung von Privat- und Geschäftskunden

In den Ballungszentren Deutschlands hat Nuon inzwischen über 200.000 Kunden. In Berlin und Hamburg ging Nuon als Pionier als erster alternativer Anbieter für Gaslieferung an Privathaushalte an den Markt. Mittlerweile folgten Köln und Düsseldorf, weitere Städte sollen nach Angaben des Energieversorgers Nuon in Kürze folgen.

Nuon fördert alternative Energien und Umweltschutz

Nuon bietet für die Privatkunden die Öko-Variante "lekker Strom" an. Dieser ist komplett Kohle- und Atomstromfrei. Im Bundesweiten Vergleich steht Nuon gut da. Der CO2 Ausstoß liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt der Energieversorger. Bereits 24% Energie aus erneuerbaren Ressourcen stellt Nuon zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen Energielieferanten sind das 9% mehr; berechnet auf die jeweilige Gesamtliefermenge.
Mit der Deutschen Umwelthilfe in Berlin hat Nuon eine Starterklärung zur Gründung des Forums Netzintegration Erneuerbare Energien unterzeichnet. Dieses Forum besteht aus Bürgerinitiativen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, Netzbetreibern, Unternehmen und Grundeigentümern. Da 2020 der Strom bereits zu 30 Prozent aus erneuerbaren Energien bestehen soll, müssen die Netze entsprechend gerüstet werden. Das Forum möchte mit Zusammenarbeit der Verantwortlichen Politikern den Interessensausgleich fördern, und Handlungsempfehlungen für den Bau ausreichender Stromleitungskapazitäten, und Netzintegration erneuerbarer Energien herausgeben. Auch Gesellschaftliche Aufklärung muss noch stattfinden, da gegen den Bau neuer Stromleitungen auch Widerstände in der Gesellschaft bestehen.